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Radtour 2017: Leine - Harz - Elbe


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Unsere Radtour 2017 stand im Zeichen der Reformation vor 500 Jahren. Wir starteten in Göttingen. Dort hat die Reformation erst mit 12 Jahren Verspätung, aber durchaus spektakulär eingesetzt. Da wir in Göttingen mit unserem traditionellen IC2356 relativ spät ankamen, war die Etappe am ersten Tag nach Northeim, Leine abwärts, nur 30 km lang.

Von Northeim (120m) aus ging es entlang der Rhume, der Sose und der Markau in Richtung Harz. Nach knapp 40 km hatten wir dann Seesen (205m) erreicht. Jetzt umrundeten wir den nordwestlichen Ausläufer des Harzes und kamen über Langelheim bei großer Hitze nach Goslar (255 m). Hier fand die Reformation 1526 statt. 

Der dritte Tag begann mit einer Besichtigung des Bergwerks Rammelsberg. Danach fuhren wir immer noch bei Temperaturen um  die 35 Grad am Harz entlang nach Bad Harzburg und überquerten bei km 38 die Grenze nach Sachsen-Anhalt - ein massives Gewitter im Norden im Blick.. Dort erreichten wir zunächst die Nationalparkgemeinde Ilsenburg. Nach einem Halt in Kloster Drübeck , bei dem wir den ersten Gewitterschauer überstanden - erreichten wir leicht angefeuchtet Wernigerode. Diese Stadt ist durch die Hexenverbrennung unrühmlich bekannt geworden. 

Am nächsten Tag verluden wir die Räder in die Schmalspurbahn und dampften auf den Brocken (1.100 m) hinauf. Nachdem wir das Gipfelplateau in dichtem Nebel erkundet hatten, begaben wir uns auf die 25 km lange Abfahrt nach Wernigerode hinunter (255 m). Dort luden wir unser Gepäck auf und ließen es nach Halberstadt ausrollen. 

Der fünfte Tag führte uns vom Harz weg in Richtung Osten. Wir kamen durch Staßfurt und Nienburg. An der Saale entlang fuhren wir nach Calbe. Tags darauf verließen wir die Saale und erreichten die Elbe. Am Ostufer ging es an vielen umgestürtzten Bäumen vorbei bis hinter Aken und dann mit der Fähre über die Elbe und weiter nach Dessau. Dort hatten wir Zeit, im Regen das Bauhaus und die Meisterhäuser zu besichtigen. 

Der letzte Streckenabschnitt führte uns zunächst nach Wörlitz - die Besichtigung des Schlossparks mittels eines Kahnes nahm einige Zeit in Anspruch. Weiter ging es durch den Nationalpark Elbauen nach Wittenberg. Bevor wir an der Schlosskirche ankommen, schauten wir uns noch die Siedlung Piesteritz an. Am Abend und am nächsten Vormittag konnten wir uns ausgiebig mit Luthers Wirkungskreis befassen. Der Zug fuhr erst gegen 14:00 Uhr ab.

Wir waren acht Tage unterwegs und übernachteten siebenmal mit Frühstück. Es ergaben sich Preise einschließlich Bahnfahrt (DB) und Fahrradtransport von  405,-€ pro Person im Doppelzimmer und 470,-€ im Einzelzimmer.


HalberstadtNienburgCalbeCalbeWörlitzWittenberg

Stand: 09.11.2017

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